Firmen aus der EU zeigen Interesse an kroatischen Werften
Verfasst von Mario Kelava am 10. April 2008
Das derzeitige Interesse der Medien für die Restrukturierung und Privatisierung der kroatischen Schiffswerften bleibt nicht ohne Rückmeldung. Kurz nach dem Damir Polančec angekündigt hatte, dieses Jahr zwei Werften privatsieren zu wollen, zeigten zwei renomierte europäische Firmen, die jedoch anonym bleiben wollten, groβes Interesse an den beiden Werften. Die meisten kroatischen Schiffswerften befinden sich zur Zeit in einem Restrukturierungsprozess. Trotz voller Auftragsbücher schreiben diese noch immer rote Zahlen. Aus diesem Grund beziehen die kroatischen Werften noch immer Subventionen vom Staat, was sich aber spätestens mit dem Beitritt Kroatiens zur Europäischen Union (EU) ändern muss.
Robert sagte
… beziehen die kroatischen Werften noch immer Subventionen vom Staat, was sich aber spätestens mit dem Beitritt Kroatiens zur Europäischen Union (EU) ändern muss.
Das ist schlicht und einfach falsch! (Sorry…) Um das Industriekapitel abzuschließen muß sich das sofort ändern. Aus diesem Grund werden die Werften schnell privatisiert – und wer unter Zeitdruck verkauft…
EU-Beitritt: Zagreb ist unter Zeitdruck
Entscheidung über die Dauer der EU-Beitrittsgespräche mit Kroatien: Noch bis Juni müsse Zagreb in allen Verhandlungsbereichen die Voraussetzungen zur Eröffnung der formellen Beratungen erfüllen, sagte Erweiterungskommissar Olli Rehn beim Besuch des kroatischen Außenministers Gordan Jandrokovic am Dienstag. … Die wichtigsten Hürden sind laut Rehn die Industriepolitik und die Justizreform. Bei ersterer geht es vor allem um die EU-widrig subventionierten Werften. Jandrokovic sagte zu, alle Vorgaben rechtzeitig zu erfüllen, der Beitritt sei 2010 möglich.
Robert sagte
Jandroković weiß auch ganz genau, daß das Industriekapitel (Nr. 20) jetzt zum Abschluß ansteht: http://www.youtube.com/watch?v=xxvGlwQwLns